Wielands Werke. Oßmannstedter Ausgabe

Die Idee, dem Schaffen eines Dichters in einer Ausgabe Sämtlicher Werke Dauer zu verleihen, läßt sich - für den deutschen Sprachraum - unmittelbar auf Christoph Martin Wieland (1733-1813) zurückführen. Vor diesem Hintergrund mutet es wie Ironie der Geschichte an, daß ausgerechnet für Wieland selbst, den ersten der Weimarer Klassiker, eine vollständige Werkausgabe bis heute Desiderat geblieben ist. Diese letzte noch ausstehende Klassiker-Ausgabe erscheint nun in neuer, moderner editionsphilologischer Konzeption in 36 Bänden.


In Zusammenarbeit mit dem Verlag de Gruyter, der Firma pagina GmbH und dem Biberacher Wieland-Archiv wird an der Arbeitsstelle Wieland-Edition in Jena - Oßmannstedt von Germanisten, Anglisten, Musikwissenschaftlern, Latinisten und Gräzisten die zunächst von der DFG
gemeinsam mit der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, jetzt allein von letzterer geförderte computerbasierte historisch-kritische Wieland-Ausgabe erarbeitet.