Aktuelles

Wielands Amtliche Schriften

Die Supplementbände 1.1 bis 1.3 von Wielands Werken, bearbeitet von Andrea Riotte und Sören Schmidtke, versammeln erstmals und vollständig das amtliche Schrifttum Christoph Martin Wielands, das während seiner Anstellungen als Biberacher Kanzleiverwalter entstand.

Die Quellensammlung eröffnet nun die Möglichkeit, sein amtliches Wirken aus erster Hand zu untersuchen und zu bewerten. Die Biberacher Quellen geben darüber hinaus detaillierte Einblicke in die Verwaltungspraxis und das Alltagsleben einer freien Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation Mitte des 18. Jahrhunderts.

Der erste Band (1.1) ist im Oktober 2020, der zweite (1.2) im März 2021 bei De Gruyter erschienen.

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Oßmannstedter Studien, 6

Dieter Martin: Wielands Nachlass. Kapitalien, Hausrat, Bücher. Heidelberg 2020.

Als Christoph Martin Wieland im Januar 1813 fast 80-jährig starb, hinterließ er neben seinem großen poetischen, übersetzerischen und publizistischen Werk einen umfänglichen materiellen Nachlass: eine Bibliothek von knapp 4.000 Bänden, Briefe und Manuskripte, Kunstobjekte und andere Wertsachen, Bargeld und Kapitalanlagen, Möbel und Kleidung, Geschirr und Küchengerät. Dieser Nachlass und seine aufwändige Regulierung werden hier erstmals umfassend dokumentiert.

Auf der Basis meist unbekannter, detailliert transkribierter Quellen (wie Inventaren, Versteigerungsprotokollen und Prozessakten) wird die Bedeutung des Nachlasses in seinen biographischen, sozialhistorischen und rechtsgeschichtlichen Bezügen gewürdigt. Dies gewährt vertiefte Einblicke in die Lebenswelt des späten Wieland und zugleich exemplarische Erkenntnisse zum gesellschaftlichen Status eines der bedeutendsten Dichter der Weimarer Klassik.

Näheres zum Band finden Sie hier.

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Textband 5.1|1

Der erste Band von Wielands Übersetzung der Theatralischen Werke Shakespeares, bearbeitet von Peter Erwin Kofler (Verona), ist im Mai 2020 erschienen.

Die zwischen 1762 und 1766 in Zürich veröffentlichte achtbändige Prosaübersetzung von insgesamt 22 Shakespeare-Dramen stellt eine sprachliche und literarische Pionierleistung dar. Vorliegender Textband enthält, der Originalausgabe folgend, Alexander Pope's Vorrede zu seiner Ausgabe sowie die deutschsprachigen Fassungen von A Midsummer Night's Dream und King Lear mit den jeweiligen Vorlagen im Paralleldruck.

Näheres zum Band finden Sie hier.

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Apparatband 7.2

Im März 2020 ist der von Peter-Henning Haischer, Clara Innocenti, Hans-Peter Nowitzki, und Frank Zöllner bearbeitete zweiteilige Apparatband erschienen.

Dieser dokumentiert die Überlieferungsgeschichte der von Wieland überarbeiteten Fassungen des Romans Die Abentheuer des Don Sylvio von Rosalva von 1772 und 1795 und der für 1768 und 1784 neubearbeiteten Comischen Erzählungen. Erstmalig im Druck erscheint zudem die handschriftlich überlieferte 'Kopenhagener' Fassung dieser Verserzählungen. Der Kommentar geht im Don Sylvio Wielands zahlreichen Verweisen auf französische Feenmärchen nach und erhellt an den "Comischen Erzählungen" Wielands hintergründige Anspielungskunst, die den ohnehin pikanten Stoffen weitere erotische Pointen abzugewinnen weiß.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Band 12.2 der Oßmannstedter Ausgabe

Zu Band 12 ist der zweibändige Apparat und Kommentar von Peter-Henning Haischer und Tina Hartmann erschienen.

Neben den bibliographischen Beschreibungen der überlieferten Textgrundlagen und das Verzeichnis der darin vorkommenden Varianten enthält der Doppleband Erläuterungen und Stellenkommentare zu Urtheil des Midas, Geschichte des Philosophen Danischmende, Unterredungen zwischen W*** und der Pfarrer zu ***, Versuch über das Teutsche Singspiel, Ein Wintermährchen sowie zu kleineren zwischen Mai 1775 und Mai 1776 erschienenen Schriften. Darunter sind u. a. Skizzen zum Danischmend-Roman, das unvollendete Singspiel Ismenia oder die abweichende Entwurfshandschrift zum Singspiel Das Urtheil des Midas, die in einer textgenetischen Edition geboten wird.

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"Die Sache ist zu wichtig als daß man sie, in Cäsars Manier, auf Gut Glück unternehmen dürfte." (Wieland)

An die Besitzer von Handschriften C. M. Wielands

Die Wieland-Arbeitsstelle bittet alle Besitzer von Werk- und Übersetzungsmanuskripten Wielands um eine kurze Mitteilung.

Bitte wenden Sie sich an die Mitarbeiter der Arbeitsstelle. Die Adressen finden Sie hier.




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