Aktuelles

Antiquaria-Preis 2017 an Friedrich Forssman

Wir freuen uns mit Friedrich Forssman, der für die Gestaltung der Bände der Oßmannstedter Ausgabe verantwortlich zeichnet, dass ihm am 26.1.2017 im Rahmen der Antiquariatsmesse Antiquaria der diesjährige Preis für Buchkultur verliehen wurde. Herzlichen Glückwunsch!

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Apparat zu Band 9 erschienen

Zu Band 9 ist nun der doppelbändige Apparat und Kommentar von Hans-Peter Nowitzki und Martin Schmeißer erschienen. Der Apparat zu den einzelnen Werken bucht nicht nur die Varianten späterer Drucke; hier werden auch wichtige Fassungen zur Gänze geboten: Der am Dresdener Hof weilende Legationssekretär François Barbé de Marbois fertigte im Jahre 1772 von den Dialogen des Diogenes von Sinope (1770) eine französische Übersetzung an, die Wieland revidierte und um Zusätze derart vermehrte, dass er ihr schließlich "einen entschiedenen Vorzug vor dem deutschen Original selbst gab" (Karl August Böttiger). Jener heute nur noch äußerst selten zu findende Druck des Socrate en délire ist hier ebenso textkritisch aufbereitet zu lesen wie die Entwurfshandschrift zum Combabus.


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Gedenktafel am Griesbachschen Gartenhaus erinnert an Christoph Martin Wieland

Seit dem 04.09.2015 erinnert eine Gedenktafel am Griesbachschen Gartenhaus an den
Begründer des klassischen Weimar. Wieland weilte am 5. September 1812 im "Prinzessinnenschlößchen",
um dort die Vollendung seines 79. Lebensjahres als seinen 80. Geburtstag zu feiern.
Gefördert wurde die Tafel von Prof. Dr. Klaus Manger. Die Tradition der Gedeenktafeln in Jena stammt aus dem
Jahr 1858. Sie wurde von einer "Commission" unter Leitung des Mathematikers Karl Julius Traugott Hermann Schaeffer
begründet. Jahr für Jahr kommen weitere Tafeln hinzu, um Geistesgrößen Jenas und Weimars zu ehren.

Einen Bericht zur feierlichen Enthüllung können Sie sich auch hier ansehen.





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Ein Sommernachtstraum in Oßmannstedt

Zum zehnten Jubiläum der feierlichen Wiedereröffnung des Wieland-Guts Oßmannstedt am 5. September 2015 laden der Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums sowie das Wieland-Forschungszentrum zu einem Theaterabend der besonderen Art ein. Christoph Martin Wieland verdanken die Deutschen ihre erste umfängliche Shakespeare-Übersetzung. Zum Anlaß seines Geburtstages wird nun die Shakespeare Company Berlin "Ein Sommernachtstraum" in der Parkhalle Oßmannstedt zur Aufführung bringen. Unterstützt wird die Feierlichkeit durch die Beteiligung der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr mit einer Einführung in das Stück, der Vorhang zur Theateraufführung hebt sich um 19:00 Uhr in der Parkhalle.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Tickets für die Veranstaltung sind an den Vorverkaufsstellen der Touristinformationen Erfurt, Jena, Weimar und Bad Berka zum Preis von 22,- € erhältlich.

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Verleihung der Wieland-Medaille der Stadt Biberach an Prof. Dr. Klaus Manger

Prof. Dr. Klaus Manger wurde am 20. November, anlässlich seines 70. Geburtstages, auf dem Wielandgut in Oßmannstedt die Wieland-Medaille der Stadt Biberach in Gold überreicht. Die Medaille wird seit 1984 Personen verliehen, die sich um das Erbe von Christoph Martin Wieland verdient gemacht haben.

Einen wesentlichen Teil seines Forscherlebens hat der Jenaer Literaturwissenschaftler Klaus Manger dem Leben und Werk Wielands gewidmet. Neben der Publikation zahlreicher Monographien, Aufsätze und Handbuchartikel ist Klaus Manger seit 2007 Projektleiter der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten historisch-kritischen Edition von Wielands Werken (Oßmannstedter Ausgabe), die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena entsteht.


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Band 17.1 der Oßmannstedter Ausgabe erschienen

Pünktlich zum neuen Jahr steht mit dem von Ernst A. Schmidt und Hans-Peter Nowitzki bearbeiteten Bd. 17.1 der Oßmannstedter Ausgabe nun auch Wielands umfangreich kommentierte Übersetzung der Briefe des Horaz zur Verfügung. Der Übersetzung ist in synoptischem Druck die lateinische Vorlage Wielands beigegeben. Daneben enthält der Band weitere Schriften des Jahres 1782, darunter die Essays Briefe an einen jungen Dichter und Über die Frage: Was ist Hochteutsch?

Band 17.1

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Wieland-Studien 8 erschienen

Der von Klaus Manger, der Christoph Martin Wieland-Stiftung Biberach und dem Wieland-Forschungszentrum Oßmannstedt e. V. herausgegebene 8. Bande der Wieland-Studien liegt nun im Universitätsverlag Winter Heidelberg vor.

Im Mittelpunkt des achten Bandes der ›Wieland-Studien‹ steht Christoph Martin Wielands Shakespeare-Übersetzung: Sie war die erste umfängliche von 22 Stücken (erschienen in Zürich 1762 - 1766) und ein Unternehmen, das zu Recht als eines der »folgenreichsten, aber auch eines der am wenigsten bekannten und am meisten vernachlässigten Werke« (Hans Radspieler) der deutschen Literaturgeschichte bezeichnet worden ist. Die Autoren behandeln die epochemachende Bedeutung von Wielands Shakespeare-Übersetzung im Kontext zeitgenössischer Debatten um Rhetorik, Ästhetik und Empfindsamkeit und vor dem Hintergrund der sich in den ›Wieland-Studien‹ niederschlagenden Aufklärungsforschung.
Weiterhin finden sich in den ›Wieland-Studien 8‹ Aufsätze und Berichte zu Wielands ›Rosamunde‹, zu seinem Verhältnis zu Isaak Iselin, der Rekonstruktion seiner Bibliothek, seiner Mitgliedschaft in den Berliner Akademien der Wissenschaften und der Künste sowie Nachträge und Ergänzungen zur Briefwechselausgabe. 


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Ankündigung

Der politische Wieland. Handlungs- und Deutungsspielräume eines Aufklärers (25.-27. September 2013)


Anlässlich des 200. Todesjahres von Christoph Martin Wieland veranstaltet das Wieland-Forschungszentrum e.V. gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar eine interdisziplinäre Tagung.

Das Politische ist eine zentrale Dimension von Wielands Leben und Werk, die bisher jedoch wenig untersucht wurde. Vertreterinnen und Vertreter aus Literatur-, Geschichts- und Politikwissenschaft, aus Soziologie und Philosophie werden gemeinsam die vielfältigen politischen Erfahrungen und praktischen Tätgkeiten Wielands sowie deren theoretische Reflexion in seinen Schriften untersuchen und diskutieren. Der ›politische Wieland‹ wird damit erstmals in seiner Bedeutung nicht nur für das 18. Jahrhundert, sondern auch für Fragen des politischen Selbstverständnisses der Gegenwart gewürdigt.

Link zum ausführlichen Programm



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Neue Forschungen zum Wieland-Grab

Der Kunsthistoriker Sascha Winter widmet sich der Kultur des Dichtergrabes im 18. Jahrhundert. Erste Einblicke in seine Forschungsergebnisse zur Wieland-Grabstelle im Oßmannstedter Park gibt er in der Thüringer Landeszeitung. Bitte klicken Sie hier, um zum Artikel zu gelangen.

Ab 16. August findet zudem eine Ausstellung im Goethe und Schiller-Archiv zum Thema statt. Hier finden Sie nähere Informationen.



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Band 15.1 der Oßmannstedter Ausgabe erschienen


Keine der Dichtungen Wielands wurde von den Zeitgenossen so enthusiastisch gefeiert wie seine Stanzendichtung Oberon. Ein Gedicht in vierzehn Gesängen. Einstimmig erhoben Schiller und Goethe sie in den Rang eines klassischen Werkes. Das vielübersetzte, oft dramatisierte und vertonte Epos schaffte es im 19. Jahrhundert in den Kanon der Schullektüre und war Generationen Anlass, sich mit Wielands Dichtungen bekannt zu machen. Sein Autor hat dem komischen, an die Ritterepen Ariosts und Tassos anknüpfenden Versepos zeitlebens besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Noch bevor er es 1780 erstmals publizierte, hatte er es siebenmal abgeschrieben, geändert und verbessert. Auch den folgenden Auflagen ließ er stets Revisionen vorausgehen, die er in Variantenverzeichnissen dokumentierte.

Im vorliegenden Band präsentiert sich die Oberon-Dichtung in ihrer ersten Gestalt, wie sie vor über 230 Jahren erstmalsund seitdem nie wiedervor dem Publikum erschienen ist. Darüber hinaus enthält der Band zeitkritische Essays, Dialoge, Übersetzungen, Gedichte und Rezensionen Wielands.

Band 15.1


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Wieland-Studien 7 erschienen

Der von Klaus Manger, der Christoph Martin Wieland-Stiftung Biberach und dem Wieland-Forschungszentrum Oßmannstedt e. V. herausgegebene 7. Bande der Wieland-Studien liegt nun im Universitätsverlag Winter Heidelberg vor.

Hier gelangen Sie zum Inhaltsverzeichnis

WS 7

Die Beiträge des vorliegenden Bandes beschäftigen sich vornehmlich mit Stellungnahmen Wielands zur Religion und Philosophie, wie sie etwa im Zuge der Herder-Kant-Auseinandersetzung im Agathodämon (1799) oder in dem Essay Die Gedanken von der Freiheit über Gegenstände des Glaubens zu philosophieren (1788) thematisch werden. Dabei wird sein Verhältnis zum Deismus ebenso wie zum kantischen Kritizismus beleuchtet. Unter Bezugnahme auf die Geschichte des Agathon und den Essay Was ist Wahrheit? werden darüber hinaus zentrale Aspekte von Wielands Epistemologie und Anthropologie konturiert.

Beiträge zur Übersetzung von Shakespeares Tempest, zu Wielands vielschichtigem und wechselvollem Verhältnis zum weiblichen Geschlecht, zur Rezeptionsgeschichte der Eingangsverse des Epos Oberon (1780) sowie zu den Märchenwelten bei Wieland, Mozart und Goethe runden die Wieland-Studien ab. Es folgen Nachträge zu ›Wielands Briefwechsel‹ und eine Übersicht aller seit dem Abschluss der Briefwechseledition 2007 erschlossenen Briefe. Die Wieland-Bibliographie Günters und Zeilingers (1983) wird von einer Miszelle zur Rezeptionsgeschichte der Übertragung der Horazischen Satyren und Briefe in England ergänzt und durch die Auflistung der Publikationen der Jahre 2005 bis 2011 zu Leben und Werk Wielands und Sophie von La Roches fortgeführt.


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Die ersten Bände der Oßmannstedter Ausgabe

Bisher sind die Bände 7.1-15.1 der Oßmannstedter Ausgabe erschienen. 

Die Vorstellung der Ausgabe von Klaus Manger, gehalten im Dezember 2008 zur Präsentation der ersten Bände in der Akademie der Künste zu Berlin, können Sie hier nachlesen.

Eine Broschüre mit Informationen zu Konzeption und Editionsrichtlinien der Ausgabe steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Erste Rezensionen und Kommentare finden Sie in der Kategorie Rezensionen und Presseberichte.

 

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"Die Sache ist zu wichtig als daß man sie, in Cäsars Manier, auf Gut Glück unternehmen dürfte." (Wieland)

An die Besitzer von Handschriften C. M. Wielands

Die Wieland-Arbeitsstelle bittet alle Besitzer von Werk- und Übersetzungsmanuskripten Wielands um eine kurze Mitteilung.

Bitte wenden Sie sich an die Mitarbeiter der Arbeitsstelle. Die Adressen finden Sie hier.




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